Kaiserschmarrn im Kino:

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Hier findet ihr eine Übersicht über die bisher bestätigten Kinos in denen Kaiserschmarrn laufen wird:

 

Deutschland:

– Aichach, Cineplex Aichach

– Berlin, Filmrauschpalast

– Berlin, UCI Kinowelt – Friedrichshain

– Bochum, UCI Kinowelt – Bochum Ruhr Park

– Bremen, Cinespace

– Eggenfelden, Kinocenter Eggenfelden

– Erlangen, Cinestar – Der Filmpalast Erlangen

– Hamburg, UCI Kinowelt – Hamburg Wandsbek

– Ingolstadt, CineStar – Der Filmpalast Ingolstadt

– Marburg, Cineplex Marburg

– Memmingen, Cineplex Memmingen

– München, Museum – Lichtspiele

– München, Royal Filmpalast

– Neckarsulm, Scala Neckarsulm

– Nördlingen, Ries Theater Kino Nördlingen

– Nürnberg, Cinecitta

– Passau, Cineplex Passau

– Simbach, Bavaria-Kino-Center

– Stuttgart, EM EM 1

– Traunstein, Casablanca Kinocenter

 

Österrreich:

– Wien / AUSTRIA, UCI Millenium City

 

Kinostart ist der 31.1012013

Weitere Infos auch hier:

ulmen.tv präsentiert:

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Kaiserschmarrn (AT)

In den nächsten Wochen bis zum Kinostart präsentieren wir euch hier exklusive Bilder und Clips aus der Komödie ‘Kaiserschmarrn (AT)’

Immer nur rammeln wie ein Pornostar mag ja für so manchen Zeitgenossen ein erstrebenswerter Traum sein. Nicht aber für Pornostar Alex Gaul (ANTOINE MONOT, JR.), der sich vor der Kamera zu höherem berufen fühlt. Shakespeare! Oder wäre es doch wenigstens eine Hauptrolle in einem der Heimatfilme, die seine Großmutter (GRIT BOETTCHER) so liebt! Dann könnte die an Lungenkrebs erkrankte Frau ruhig sterben. Gut, dass der Hauptdarsteller der Heimatfilme Zacharias Zucker (ANTOINE MONOT, JR.) Alex so ähnlich sieht. Könnte man da für den guten Zweck nicht einmal tauschen? Allerdings ist Zucker im echten Leben alles andere als der nette Herr aus dem Fernsehen. Vom Realitätsschock geblendet, schlägt Alex Zucker nieder. Während Zucker gut verwahrt im Bootshaus am Ufer des Wörthersees vor sich hinschimmelt, wird Alex’ Gehirn langsam zu Brei. Die giftige, von Missgunst geprägte Atmosphäre an dem Heimatfilmset auf der einen Seite und die olympischen Ho?chstleistungen, die Produzent Edwin Hammersau (Franz Meiller) auf der anderen Seite am Pornofilmset abverlangt, setzen Alex mit dem einhergehenden Schlafmangel immer deutlicher zu. Als der Senderchef (ILJA RICHTER) zu Besuch weilt, plappert Alex unzusammenhängendes vor der Kamera daher. Während Redakteurin (GERIT KLING) und Produzent 1 (LARS MONTAG) und Produzent 2 (TOBIAS SCHÖNENBERG) angesichts dieses Totalausfalls um ihre berufliche Weiterexistenz bangen, ist nur einer fein raus: Alex – der Star des Films. Der möchte aber nur von einer geliebt werden: von der bezaubernden Yve (ANNA JULIA KAPFELSPERGER). Die aber glaubt, er sei der stets ausfallende Kotzbrocken Zucker. 

Kinostart ist am 31.10.! 
Zur Kinoübersicht bitte hier entlang: 

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Heute Abend wieder Chatroulette

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Mario Barth deckt auf: Fernsehen muss kein Geld kosten!

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Von Peer Schader

Die gruseligste Nachricht im Koalitionstheater, das derzeit von den politischen Parteien als leider nicht vorzeitig abbrechbare Endlosvorstellung aufgeführt wird, ist, dass sich Mario Barth in dieser Woche als Finanzminister beworben hat. Und dass es möglicherweise keine schlechte Idee wäre, ihm das Amt tatsächlich zu überlassen. Alleine schon, um dabei zuzusehen, wie Barth das Kunststück fertigbringt, das er am Mittwochabend den 4,1 Millionen Zuschauern seiner neuen Anti-Steuerverschwendungsshow gegeben hat.

Es ging um “Gelder, die Ihnen gehören, und wo wir versuchen, dass Sie sie wieder zurückbekommen”. “Gelder” nämlich, die vom Staat in den unterschiedlichsten Varianten “verballert”, “verdonnert” und “verknallt” (Barth) worden sind und die bei “Mario Barth deckt auf!” deshalb den ganzen Abend über in symbolischer Spielgeldform von einem riesigen Häcklser pulversiert wurden (ganze Sendung bei rtlnow.de ansehen).

Wenn so ein Geld mal ausgegeben ist, vielleicht sagt das Barth zwischendurch jemand, dann ist es nicht so leicht wiederzukriegen.

Besser ist’s, man behält es gleich für sich. Oder wie es der lustige Präsidentenonkel vom hochseriösen Bund der Steuerzahler formulierte, den Barth ins Fernsehen eingeladen hatte, um ihn “Terminator der Gerechtigkeit” zu nennen und die Beispiele aus seinem jährlichen Verschwendungskatalog nachbebildern zu dürfen:

“Also, einer muss mal anfangen zu sparen.”

Seit diesem Mittwoch um 20.15 Uhr geht RTL (nach der Versenkung üppiger Fördergelder in der Vorwoche) mit gutem Beispiel voran, indem der Sender ein Fernsehprogramm produziert, das billig zu nennen augenblicklich als verleumderische Hochstapelei bestraft werden müsste.

Screenshot: RTL

Dabei ist es keine schlechte Idee, sich dem Thema Steuerverschwendung einmal in komödiantischer Weise zu nähern. Es hätte halt bloß geholfen, das nicht so lieblos zu tun wie bei “Mario Barth deckt auf!”, für das sich der Gastgeber gerade so durchringen konnte, einen halben Tag auf dem Berliner Flughafen zu verbringen, über den inzwischen zwar schon so gut wie alle Witze gemacht sind – was Barth aber nicht daran hinderte, sie dem leicht erheiterbaren Publikum noch einmal aufzuwärmen.

Die Rolltreppen sind zu kurz, hihi,  und das Licht brennt den ganzen Tag, weil die den Aus-Schalter nicht finden, haha. Sprach Barth in der Anmoderation und zeigte dann drei Filmchen, in denen er demonstrierte, dass die Rolltreppen zu kurz sind und das Licht den ganzen Tag brennt, weil die den Aus-Schalter nicht finden.

Immerhin hatte sich die Redaktion Mühe gegeben, den maximal gedehnten Baustellenausflug mit anderen Verschwendungsfällen zu unterbrechen: einer Polizistin, die auf einem Segway einen Bus durch die Schweriner Fußgängerzone zu geleiten hat, einen Bremer Staatsrat, der eine Studie über Keksesser angefertigt hat, einen völlig nutzlosen Bahnübergang bei Göttingen.

“Ich war in Schwerin”, kündigte Barth die Kurzfilmchen an, “Ich war in Bremen”, und “Ich war unterwegs”. Und wie gerne würde man ihm das glauben, wären die gezeigten Ausschnitte nicht bis zu fünf Jahren alt und kämen aus dem Archiv der NDR-Satiresendung “extra 3” (hier, hier und hier), das der immer noch erfolgreichste Privatsender Deutschlands nun also geplündert hat, um daraus eine “neue” Zweistundenshow zur Hauptsendezeit zu machen. 

(Okay, okay: Die Bilder eines Erfurter Kreisverkehrs, der aus Spargründen bloß auf die Fahrbahn gemalt war und seitdem zu kreativen Fahrleistungen animiert, kamen aus der “Quelle: Youtube”.) 

Fernsehkoch Steffen Henssler und Spaßdarsteller Ingo Appelt unterstützten Barth bei seiner Premiere als Steuerverschwendungsmahner mit der Erkenntnis, dass in Hamburg eine viel zu teure Philharmonie gebaut wird und deren unterirdische Kölner Entsprechung vom nahegelegenen Bahnhof erschüttert wird, was ungefähr so witzabgegriffen ist wie der Berliner Flughafen. Der angebliche Kabarettist Florian Schröder (“Das Ernste”) inspizierte eine unsinnige Wildwechselbundesstraßenbrücke, “Bambule”-Sidekick Eva Johanna Maria Knothe bewies sich als Expertin für überteuerte Citytoiletten, und dem RTL-Anwaltsprotagonisten Christopher Posch haben wir immerhin den schönen Werbepausen-Teaser zu verdanken:

“Christopher Posch löst das Rästel der stillgelegten Biogasanlage! Das dürfen Sie auf keinen Fall verpassen!”

Dafür aber das von affenhafter Pantomime begleitete Halbsatzstakkato Barths ertragen zu müssen, kommt einer ausgeprägten Herausleidgung gleich – einer Mischung aus Herausforderung und Beleidigung, bei der es schwer ist, aus dem Gegrunze, dem Gelalle, dem Äh-äh-äh, Na-hain, nääääää!, dem ganzen Schnellsprechgestammel und Dreifachgagerkläre überhaupt einen Sinn zu entnehmen, um danach festzustellen, dass dieser, wenn man ihn endlich entschlüsselt hat, bereits verstorben ist.

“Ich bin ja nur Realschüler”, verteidigte sich Barth zwischendurch, als es kurzzeitig kompliziert zu werden drohte und er erfuhr, dass der neue Bahn-Chef gar nicht mehr Mehdorn heißt, sondern – Grube, wie: Grube?, Grube!, ha: witzig! 

Aber das ist nun wirklich nicht der kritische Punkt.

Der kritische Punkt ist: Als Moderator einer Show, in der es nicht um die vorher auswendiglernbaren Unterschiede zwischen Männern und Frauen geht, ist Mario Barth hoffnungslos überfordert. Oder wie er’s selbst gesagt hat nach einem der Verschwendungsfilmchen:

“In diesem Sinne: Bitte nicht weitermachen.”

Korrektur: “Eva-Maria Knothe” hat kurzfristig ihren Vornamen geändert und heißt vorne jetzt Johanna ohne Bindestrich. (Oder, andere Möglichkeit: Der Name, der zuerst oben stand, war völlig falsch.) Jedenfalls gilt der aktuell im Text erwähnte Name. Pardon.


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Ein unbeabsichtigter Meilenstein

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