Katrin Müller-Hohenstein, warum tut man ihr so Unrecht?

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Was haben die Leute nur gegen diese sympathische, gutaussehende, fachlich mehr als tipptoppe und dazu auch noch humorvolle junge Frau!? Was hat sie denn Schlimmes getan? Wen hat sie beleidigt, welches Verbrechen begangen oder welchem Drittweltdiktator außer Gerhard Schröder gehuldigt? Ich weiß es nicht – und ich bin als Starreporter wirklich bestens vernetzt. Die einzige Erklärung, die ich so habe, wenn ich mir meine gesammelten Fotoalben von Katrin, oder KMH, wie sie ihre engen Freunde nennen dürfen, durchblättere und anschaue, findet Ausdruck in einem Wort: Neid. Kalter, gemeiner, bösartiger, heimtückischer, hundsföttischer Neid.

Es kann halt nicht jeder seine wohlgeformten Füße nebst graziler Unterschenkel neben Poldi im Pool baumeln lassen. Es kann halt nicht jeder die ganz Großen des Sports allsamstäglich vor der Kamera zum Plausch und hinter den Kulissen am kalten Buffet zum Essen treffen. Es kann halt nicht jeder in jeder Situation so makellos aussehen wie Katrin. Gehen Sie doch einfach mal raus auf die Straße, setzen Sie sich in ein Café in der Fußgängerzone und schauen Sie sich die Leute an. Und dann warten Sie, trinken zu viel Kaffee und essen ein Stück Torte.

Und dann warten Sie weiter und irgendwann dann wird es dunkel. Und wenn Sie dann ehrlich zu sich sind, auch nach einem Blick in den Spiegel über dem Waschbecken des von Ihnen wahrscheinlich mehrfach benutzten Restaurantklos, dann möchte ich von Ihnen hören, ob Sie in der ganzen Zeit dort auch nur einen Menschen getroffen haben, der annähernd mit Katrin Müller-Hohenstein mithalten kann. Und das ist nur optisch, weil ja die ganze Zeit niemand mit Ihnen gesprochen hat, weil Sie unablässig in die vorbeiflanierende Menge gestarrt haben und Ihr Hemd mit Kaffeesahne versaut war, weil Sie einen leichten Tremor entwickelt haben wegen des vielen Koffeins.
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Thomas Müller und die „Boys from Brasil“

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„Ich fotografiere nur in Schwarzweiß. Schließlich sind das ja auch die Farben, in denen wir bei der Nationalmannschaft in der Regel spielen. Sicher, Schwarzrotgold zu fotografieren wäre auch eine Alternative, aber ich denke, dass das zu starke Kontraste sind. Alfred Hitchcock hat ja auch fast ausschließlich in Schwarzweiß gearbeitet.“ Thomas Müller ist in seinem Element, seinem zweiten Element sozusagen neben dem Toreschießen: der Fotografie.

Bereitwillig, weil er weiß, dass er mir als Starreporter vollstens vertrauen kann, legt er mir ein Fotoalbum nach dem anderen vor, schwärmt von den drei Fotografen Henri, Cartier und Bresson, die seine großen Vorbilder seien, erwähnt die perfekte Mise en scnène eines Man Ray und ergeht sich in theoretischen Diskussionen darüber, ob seine Fotografien denn nun inszeniert seien oder das wahre Leben in Samba do Bahia, oder wie halt dieses deutsche Refugium da in Brasilien heiße, wo sie, die Nationalmannschaft, die „Boys from Brasil“, wie sie sich intern nennen, zeigten.

Seine Fähigkeiten hinter der Kamera sind vergleichbar mit seinen Fähigkeiten auf dem Feld. Es reicht von After-game-Partys bis hin zu Schnappschüssen von Spielerfrauen, von Inszenierungen voller herausragender Kadrierung und Personenkonstellation und zeigt, dass auch seine Mannschaftskameraden bereitwillig dabei sind, wenn Thomas Müller seine Minolta CX375, „ein Vorkriegsmodell, aber diese einzigartige Linsenschärfe, die gibt’s kein zweites Mal. Hat mir mein Opa geschenkt“, herausholt.

Um Ihnen als geneigter Leser nun einen kleinen Eindruck der Fotografiekünste Thomas Müllers zu vermitteln, erlaubte mir der Nationalspieler, eine kleine Auswahl der Bilder hier bei Ulmen.tv exklusiv zu zeigen und bat Sie, liebe Leser, diese Bilder auch eifrig zu kommentieren, gerne auch Kritik zu üben, aber lieber doch überschwängliches Lob zu äußern. Zu jedem seiner Werke gibt er zudem einen kleinen Kommentar, der die abgebildeten Personen und Situationen beschreibt.

Bild 1
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Jogi Löw über Vorteile von Tieren beim Fußballspiel

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„Sagnwermal, wir haben unser Revier, unseren sicheren Horst im Dschungel jetzt bezogen, von daher kann die WM jetzt losgehen.“ Jogi Löw steht am Pool des WM-Quartiers, lässig gekleidet in Adiletten und einer Speedo-Badehose, zieht genüsslich an einer Zigarette und beobachtet Lukas Podolski dabei, wie er mit einer großen Lupe versucht, mittels eines gebündelten Sonnenstrahls ein Brandloch in die Stirn von Bastian Schweinsteiger zu brennen. „Ach, der Lukas … soll er doch machen. Erstmal kann der Schweini eh nicht köpfen und außerdem hab ich ihn sowieso nur für die Stimmung mitgenommen, denn die ist högscht wichtig, wenn man Weltmeister werden will, Herr Cornelius.“

„Aber sehen Sie, wie unpräzise und wackelig der Lukas die Lupe hält. Einem Falken, zumal einem Wanderfalken, würde so etwas niemals passieren. Diese Tiere sind in Form und Flügel gegossene Präzisionsmaschinen, ausgerichtet zum schnellen und schmerzlosen Töten – leider nicht zum Fußballspielen. Aber wenn Sie sich das vorstellen, wie solche Falken Fußball spielen könnten, dann müssen Sie zwangsläufig mit der Zunge schnalzen.“

Meine Bemerkung, ich können mir Vieles vorstellen, habe mir auch wirklich auf Grund meines Berufs als Starreporter schon Vieles vorgestellt und vorstellen müssen, aber bei Falken, die Fußball spielen, da versage meine Fantasie nun doch ein wenig – und dass, obwohl ich wirklich gerne diese „Die Welt ohne Menschen“-, „Der Mensch ohne Welt“- oder „Was, wenn die Tiere die Welt der Menschen übernehmen“-Dokus auf NTV angeschaut habe, wo ja so einiges durchgespielt werde. Das bringt den Bundestrainer nicht aus dem Konzept. Vielmehr versucht er, mir plastisch darzustellen, wie die Vorteile von Falken beim Fußballspiel aussehen würden:
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Das Wintermärchen do Brasil von Werner Herzog

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Während die Nationalmannschaft noch in Europa weilt, der finale Kader feststeht und nur noch ein Testspiel gegen die Armenier ansteht, denkt die mediale Öffentlichkeit, dass im WM-Camp in Campo Bahia noch alles ruhig und relaxed zugeht, Internetanschlüsse noch von den örtlichen Klempnern verlegt werden und ansonsten jeder froh ist, dass der extra gebaute Trainingsplatz seit vorgestern einen elektrischen Jaguar-Abwehrzaun sein Eigen nennt, treibt sich dort, im verbliebenen Dschungel, aber ein Mann umher, den man so dort nicht erwartet hätte: Werner Herzog!

Aber was macht er dort, warum weilt er dort, wo sich bald die besten Spieler Deutschlands (minus Kevin Kuranyi und Mario Gomez) im Schweiße ihres Angesichts die Lunge aus dem Leib rennen werden? Werner Herzog blinzelt gegen die Sonne, Werner Herzog blinzelt gegen den Schatten und Werner Herzog blinzelt gegen die Kamera – generell blinzelt Werner Herzog sehr viel, mal abgesehen von seiner letzten Rolle als Schauspieler, als er in „Jack Reacher“ den Oberschurken spielte und seine naturgegebene Bedrohlichkeit durch ein selbst auferlegtes Blinzelverbot exponentiell steigerte. Werner Herzog wischt sich den Schweiß aus den Augen und den Achselhöhlen, ehe er mir sein Geheimnis verrät: Er wurde vom DFB, namentlich von Oliver Bierhoff, dazu auserkoren, das „Märchen do Brasil“ (so der Arbeitstitel) als Regisseur zu betreuen, die im Geheimen geplante Kino-Dokumentation über das deutsche Team bei der WM 2014.
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Kevin Großkreutzes neues Hobby

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Im Vorfeld der WM – und auch dann, wenn die WM bereits gestartet ist – wird Starreporter Florian Lamp ein wenig im Hintergrund berühmter und bekannter Akteure der diversen Nationalmannschaften, die am Turnier teilnehmen, berichten und spannende Geschichten entdecken, die so garantiert kein anderes Medium präsentieren wird. In der ersten Folge dieser „Promispaziergänge mit Fußballern“ geht es um das Dortmunder Original Kevin Großkreutz, das zuletzt für große Schlagzeilen sorgte, als es in einem Berliner Hotel mit dem einfallsreichen Namen „Berlin, Berlin“ an eine Säule urinierte.

Zerknirscht sei er gewesen, der Kevin, erzählen mir die Kollegen, die beim Speed-Dating mit allen Nationalspielern die Chance hatten, mit dem defensiven Allrounder zu reden, entschuldigt habe er sich, kleinlaut Abbitte geleistet und dabei immer wieder schuldbewusst unter sich geguckt. Kurz: Kevin Großkreutz habe verstanden, dass man nicht in Hotellobbys uriniere, selbst, wenn man zuvor das Pokalfinale verloren, zu viel Bier getrunken und dann keine Zeit mehr gehabt habe, ein echtes Urinal aufzusuchen.
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