Eine Sonne um den Arc de Triomphe malen – eine Greenpeace-Aktion zum Ende der UN-Klimaverhandlungen

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Zum Ende der UN-Klimakonferenz in Paris malt Greenpeace eine XXL-Sonne um den Arc de Triomphe. Mit Ökofarbe versteht sich.

Sie fordern damit von der Klimakonferenz ein klares Bekenntnis zum Ausstieg aus fossilen Energien, das im gestern veröffentlichten vorfinalen Entwurf eines Abkommens fehlt. Auch die vollständige Umstellung auf Erneuerbare Energien bis 2050 muss im Klimaabkommen festgelegt werden. Beides ist nötig, um die weltweite Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. „Das vorläufige Pariser Abkommen will hoch hinaus, aber bislang endet die Leiter auf halber Strecke. Das ambitionierte Ziel von 1,5 Grad ist nur etwas wert, wenn sich die Länder auch verpflichten, bis zum Jahr 2050 aus Kohle, Öl und Gas auszusteigen“, sagt Greenpeace-Klimaexperte Martin Kaiser.

Insgesamt waren 30 Aktivisten auf dem Triumphbogen und 50 weitere waren am Boden. Einige wurden von der Polizei festgenommen.

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Via Kraftfuttermischwerk
Bilder via this isn’t happiness