Über die Entstehung von Kim Jong-uns Frisur…

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Hier seht ihr, wie es zur Planfrisur des koreanischen Machthabers kam.

Via Kraftfuttermischwerk

So, können sich jetzt bitte alle wieder vertragen?

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Und jetzt Schluss mit dem Gezanke!

Via Dangerous Minds

Na dann mal mit 130 Sachen ins Wochenende!

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Pimp my Ride für Omi.

Verkaufe den Rollator meiner Mutter. Super Zustand, wurde gepflegt und ist Nichtraucher-Fahrzeug Wurde auf 10 km/h gedrosselt, aber mit Sachverstand kitzelt man aus dem Gefährt das 10fache raus. Ein UQM-Wechselstromer müsste reinpassen bzw. kann sicher am Heck angebaut werden, dann gehen bei dem Gewicht locker 130 km/h. Bis 25 km/h dürfte man damit auch auf Bürgersteigen “rasen”. Wäre auf jeden Fall was individuelles. Am Lack könnte man auch was machen und mit einem zweiten Lithium ist eine Musikanlage auch kein Problem. Bei Interesse kann man sich den Defender jederzeit in Berlin in der Flughafenstraße 40 im Laden ansehen.

Bei Interesse hier klicken.

Via Schlecky Silberstein

Warum Flugzeuge abschießen, wenn man auch auf Colafalschen fliegen kann?

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Til Schweiger, Twitter und die mehrfache Emma

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Man mag von Til Schweiger ja halten, was man will, aber mit seinem letzten Facebook-Ausbruch gegen die Redaktion von Spiegel Online und deren Twitter-Kommentar-Zusammenstellungsliste hat er vielleicht den Nagel auf den Kopf getroffen. Vielleicht hätte er die Twitterer ja nicht selbst beleidigen müssen und als „irgendwelche Honks, die beim Fernsehen nix besseres zu tun haben, als Ihren Rotz in die Tastatur zu kotzen“, wenn der eigentlich Schuldige der unterbezahlte Volontär ist, der von den Verhältnissen gezwungen, sich den späten Sonntag Nachmittag bei Twitter um die Ohren schlägt, um ein Sammelsurium als halblustig erachteter Fad-Gags zum Hashtag „#tatort“ zu erstellen und deshalb das neue Aspekte mit Tobi Schlegl und Tobi Schlegl zu verpassen, der Tobi Schlegl interviewt, während Tobi Schlegl einen Tobi-Schlegl-Beitrag an- und wieder abmoderiert.

Genau diese Frage werfe ich auf, als wir auf der Terrasse von Deutschlands erfolgreichstem Produzenten, Drehbuchautoren und auch Schauspieler (Ja! Christoph Waltz zählt nicht, weil der ja lieber Österreicher sein will) stehen und gemeinsam an Pfählen überfaustgroße Marshmallows in ein Lagerfeuer hineinhalten. Til Schweiger nickt und sagt „Vielleicht“, aber nicht, worauf sich dieses „Vielleicht“ bezieht, ob als Bejahung meines anfangs geäußerten „Vielleichts“ oder doch eher als „Vielleicht“ im Bezug auf Tobi Schlegl, der seit neuestem sogar von seinen Eltern „Tobias Schlegl“ genannt wird. Er ist ein wenig im Stress, hat er am Telefon schon geäußert. Eigentlich habe er gar keine Zeit für einen Besuch von einem dieser Journalisten. Andererseits wisse er ja, dass mein Name im Gegensatz zu Matthias Matussek oder Klaus Kleber für hochwertigen Qualitätsjournalismus stehe. „Na gut. Komm vorbei, Cornelius, altes Haus! Adresse kennste ja.“

Schweigen mit Claudia Roth

Und so sitzen wir jetzt am Feuer und rösten Marshmallows. Schweiger erzählt von seinem Ärger, einem Ärger, der tief bei ihm sitzt. „Ein Mann, der Anerkennung will, sie aber nicht von dort bekommt, woher er sie gerne haben möchte“, schrieb einst Rudolf Augstein beim SPIEGEL in einem Leitartikel. Mit dieser Aussage konfrontiert, lächelt er sein Schweiger-Lächeln, winkt ab und schweigt. Und ich schweige mit. Gemeinsam schweigen wir auf Schweigers Terrasse. „Die besten Freunde sind die, mit denen man Schweigen kann“, hat Claudia Roth einst in einer Talkshow gesagt, habe ich von einem Bekannten gehört. Damit konfrontiert verweist Til Schweiger auf den Sportstudio-Interview-Versuch mit diesem einen Boxer, der immer nur grinste, aber gar nichts sagte. „Nein. Gut, lass uns reden.“

„Worum geht es in Deinem neuen Tatort, Til?“ „Naja, ich darf nicht zu viel verraten, aber Helene Fischer spielt mit und wir greifen natürlich die Geschichte auf, die wir von Anfang an verfolgt haben. Nick Tschillers Kampf gegen die Mafia …“ „Stichwort Elbphilharmonie.“ „Nein, die andere. Prostitution, Menschenschmuggel, Schlagerbranche… der ganze Kram. Der SPIEGEL wird es wieder scheiße finden, aber das ist mir egal. Die mögen mich nicht; ich mag sie nicht. Wir werden ja sehen, wer Recht hat.“ „Wie meinst Du das, Til?“ „Die Quoten und nicht die Hashtags. Aber lass mal gut sein, Cornelius. Mein Tatort ist eh Quotengarant. Es gibt aber noch ein paar andere spannende Sachen, an denen ich gerade arbeite.“

Emma und die Bilokation

Und dann erzählt er los. Wie er seine Tochter Emma dabei unterstütze, Deutschlands jüngste Bundeskanzlerin zu werden, den Friedensnobelpreis für „Honig im Kopf“ zu gewinnen und wie er überzeugt davon sei, dass sie auch den Hunger in Afrika und/oder die ISIS besiegen könne. Immer mehr käme er zudem zu der Einsicht, dass sein Kind die Fähigkeit zur Bilokation habe, das hieße, dass sie sich glaubwürdig und glaubhaft zeitgleich an mehreren Orten aufhalten könne. Dies käme ihm als Vater und Regisseur natürlich entgegen, da es so für ihn und seine Exfrau möglich sei, trotz geteiltem Sorgerecht gleichzeitig die Kleine zu Besuch haben zu können, während Emma zusätzlich Samstagabendshows moderieren und währenddessen bei Außendrehs zur selben Zeit im Studio anwesend sein könne.

Momentan drehe er einen Klimathriller, der auf Peter Schillings Song „Die Wüste lebt“ basiere und in Marokko spiele. „So ein bisschen ‘Mad Max’ gemischt mit ‘Keinohrhase’, mit Nora Tschirner, Jasmin Gerat und Dieter Hallervorden als Bundeskanzlerin“, wobei er nicht wisse, ob der noch mit dabei sei, denn seit dem Krach beim letzten Dreh kommuniziere man nur noch über Mimik und Gestik und das letzte, was er von ihm gesehen habe, sei dessen Palim-Palim-Gesichtsausdruck, verbunden mit einem gestreckten Mittelfinger. Und das alles nur, weil er kurz vorm Dreh der letzten Szene noch den Satz „Eine Flasche Pommes, bitte!“ eingebaut habe, den Hallervorden in seiner Rolle als taffe Bundeskanzlerin als Abschlusssatz in einer Rede an die Nation äußere, um eine Massenpanik zu verhindern. Im Sommer werde man, um die dramatischen Klimaveränderungen auch bildlich gut darzustellen, noch einen Teil Brandenburgs abfackeln müssen. Er stehe da in Verhandlungen, könne aber noch nichts weiter dazu sagen.

Kinder tragen Kinder

„Und dann ist ja noch Ihr Film mit Ai Weiwei.“ „Ach ja, genau!“ Til Schweiger freut sich wirklich, erzählt, der Dreh sei für ihn eine ganz besondere Erfahrung gewesen: „Der Dreh ist für mich eine ganz besondere Erfahrung gewesen. Ist schon krass, dass man aus China ferngesteuert wird. Das kannte ich bisher nur aus Filmen aus dem Kalten Krieg. Meine Drehbuchautorin und ich fanden die Geschichte ein bisschen zu trocken und haben da immer mal wieder versucht, noch eine witzige Pointe einzubauen. Aber gut, anscheinend sind die Chinesen da etwas ernster.“ Sein Handy klingelt, während sich im Hintergrund die Balkontür öffnet und Emma Schweiger sich zu uns gesellt. Ihr Vater hält mir mit einem „Da kannst Du mal sehen“-Blick das Display hin und tatsächlich: Die Anrufer-Information zeigt den Namen „Emma Schweiger“. Und während er ein wenig am Telefon mit seiner Tochter plauscht, Vater-Tochter-Gespräche, erzählt mir Emma von einem weiteren größeren Projekt.

„Kinder tragen Kinder“. Ihrem Vater und ihr selbst sei aufgefallen, dass in den dritten Programmen spät immer noch diese schrecklich langweiligen „Deutschlands schönste Bahnstrecken“-Sendungen laufen würden. Und da hätten Sie sich hingesetzt und das Konzept zu „Kinder tragen Kinder“ entwickelt. Im Prinzip sei alles ganz einfach. Man zeige dort Kinder, die Kinder durch schöne Landschaften tragen. Kinder seien unterhaltsamer als Züge, Kinder würden beim Tragen anderer Kinder zudem zeigen können, was zu leisten sie imstande seien und zudem gebe es mehr Kinder in Deutschland als Züge, was die Auswahl beim Casting erleichtere. Zudem werde gerade eine Zusammenarbeit mit einer größeren Krankenkasse verhandelt, die jeden Kilometer, den ein Kind nachweisbar ein anderes Kind getragen habe, mit einer Spende von 15 Cent an die SOS-Kinderdörfer belohnen wolle.

Til Schweiger beendet das Telefongespräch mit seiner Tochter: „Schlaf gut, Emmy!“ Emma Schweiger erhebt sich, beißt frech einen großen Happen vom schon halb verkohlten Marshmallow ihres Vaters ab und verabschiedet sich ins Bett. Til und ich sitzen noch ein bisschen beeinander, freunden uns bei Facebook an und legen gemeinsam ein anonymes Profil bei Twitter https://twitter.com/tilschweiger an. „Mal sehen, ob der SPIEGEL uns bei seiner nächsten Tatort-Twitter-Kommentar-Schau auch mit reinnimmt.“ Es ist Halbdrei Uhr in der Früh, als ich auf die Straße trete. Emma Schweiger ist gerade dabei, Ihr Fahrrad festzuketten und grüßt mich freundlich. „Schläft Papa schon?“