Last Minute Weihnachtsgeschenk? Voilà! (Wunderbar kombinierbar mit der von uns gefeierten It-Bag des Jahres)

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Falls ihr es verpasst habt: Hier die passende Tasche dazu!

QUELLE

Guerilla: Frau Merkel feiert Weihnachten dieses Jahr ohne Flüchtlinge

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“Weil Abschiebung christlich ist” – Guerilla-Kampagne gegen Angela Merkel und ihre Flüchtlingspolitik.
Das Peng Collective verteilt unter falscher Flagge falsche Weihnachtskarten von unserer Kanzlerin die mehr rechts und weniger Flüchtlinge fordert – passendes Motiv inklusive.

QUELLE

Jetzt zu kaufen: Der Flötel® – Fraktus hat die Nische erkannt

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Der Flötel® , die Bananensäge und Smirkey® – passend zum Weihnachtsgeschäft bringen Fraktus ihre vielversprechende Produktlinie raus. Da kann die Bescherung ja kommen!

QUELLE

Unser absolutes Lieblingsaccessoire dieses Wochenende: Die Penistasche

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Mit Bruce Willis im „Halben Hoden“

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Für das Magazin „Eltern“ sprach Florian Cornelius mit dem berühmten Hollywoodstar Bruce Willis. Leider lehnte das Magazin den gelieferten Beitrag ab, weswegen er nun hier auf ulmen.tv in der Reihe Promispaziergänge erscheint.

Ich treffe Bruce Willis in seiner Heimatstadt Idar-Oberstein, wo wir im Restaurant „Das Spießbratenhaus“ zur Mittagszeit speisen. Bruce Willis, in den USA und weltweit so bekannt wie der deutsche Bruce Willis, Heino Ferch, in Deutschland, also in gewisser Weise so etwas wie der US-amerikanische Heino Ferch, wirkt entspannt, wie er so über seinem Emaille-Teller lungert und sich einen gefüllten Klops „Oma Inge“ einverleibt. Ironischerweise habe ich mir von meinen mageren Eltern-Spesen nur den Füllselteller „Opa Harald“ leisten können, aber auch egal, denn beiden Gerichten ist etwas eigen, das zum Thema dieses Gesprächs gehört wie Oma und Opa: die Familie.

Die Kellnerin sieht etwas mitgenommen aus, das Fachwerk, das kreuz und quer in den Gastraum ragt, scheint einem kranken Architektengehirn entsprungen, aber nicht ich habe diesen Treffpunkt ausgewählt, sondern der Hollywoodstar himself, der hier (nur nicht in Recklinghausen), ganz ähnlich wie Hape Kerkeling, der deutsche Hape Kerkeling, einen Großteil seiner Kindheit verbracht haben möchte. Der Vater Verteidigungsminister, die Mutter Showgirl, blieb es an Inge Schulziger, der damaligen Pächterin dieser Schenke, den kleinen Bruce zu beschäftigen.

Spießbraten-Laufen

Und der war nur allzu gerne bereit dazu, sich nützlich zu machen, den Aufzug zu reparieren und, Bruce Willis schmunzelt, den ein oder anderen unangenehmen Gast, vom Dachrist herunterzuwerfen, wie er in erstaunlich gutem Deutsch zu erzählen weiß: „Und dann gab es in der nächsten Woche wieder überraschend ein Spießbraten-All-You-can-Eat-Special …“ „Herr Willis, Bruce, rückblickend betrachtet: Hat Ihnen diese Kinderarbeit geschadet?“ Bruce Willis zieht die Glatze zusammen und wackelt rhythmisch mit den Augenbrauen, als denke er nach oder als jucke es ihn irgendwo unangenehm. Ich bohre nach.

„Mittlerweile sind Sie ja selber Vater von fünf Kindern, also drei von Demi Moore und 2 von Ihrer neuen Frau, Emma Heming. Arbeiten Ihre Kinder bzw. haben Ihre Töchter, die sind ja jetzt schon etwas älter und im arbeitsfähigen Alter, gearbeitet, als sie klein waren.“

Jetzt grinst Bruce Willis wieder sein Bruce-Willis-Yippie-Ei-Yeah-Schweinebacke-Grinsen und beginnt zu reden, während er, US-Amerikaner wie er ist, Omas Kloß im Mund hin und her schiebt wie einen Kaugummi. „Bei Rumer, Scout LaRue und Tallulah Belle war es meistens so …“ und im selben Moment, als Bruce Willis die Namen seiner ersten drei Töchter ausgesprochen hat, geht es mir wie diesem einen Physiker, der unterm Baum saß und dem dann ein Apfel auf den Kopf fiel, woraufhin er die Schwerkraft erfand. Ein absolutes Heureka-Erlebnis. Wieso wird Heino Ferch als der deutsche Bruce Willis bezeichnet, wenn doch eigentlich Uwe Ochsenknecht einen Tick brucewillisiger ist. Jimi Blue, Wilson Gonzalez und Cheyenne Savannah schlagen, wenn auch knapp, eine namenlose erste Tochter Ferchs aus einer früheren Beziehung, die kleine Ava Vittoria Mercedés und den letztgeborenen süßen Gustav Theo Cian.

Wilson Gonzalez Willis

Während Bruce Willis vom Für und Wider der Kinderarbeit berichtet, erträume ich mir eine Ehe zwischen Cheyenne Savannah und Gustav Theo Cian, stelle mir den Standesbeamten vor, wie er die Trauung vornimmt oder einen Wilson Gonzalez, der aus Liebe zu seiner Scout LaRue den Familiennamen Ochsenknecht gegen ein „Willis“ eintauscht und damit dann auch kurze Zeit später den avisierten Durchbruch in der Stadt der Engel schafft. „… und deshalb meine ich, dass man bei der Erziehung auch konsequent sein muss. Ich als Schauspieler arbeite viel damit, dass ich mir Rollenvorbilder anschaue, versuche, mich in diese hineinzuversetzen.“

„Erst letztens wollte mein Kind ums Verplatzen nicht damit aufhören, auf meinem Tablet Computer zu spielen. Nachdem ich also meine 3-Jährige, Mabel Ray, mehrfach ermahnt habe …“ „… warum ein so konservativer Name?“ „?“ „Schon gut, Herr Willis.“ „Sie wollte also nicht aufhören. Und wissen Sie, wie ich die Situation gelöst habe? Kurze Bildersuche auf meinem Smartphone mit den Suchbegriffen „Computer“ und „Nerd“ und dann meine Frage an das Kind, ob es mal sehen wolle, was aus Menschen werde, die nicht mit dem Computerspielen aufhören wollten. Sie glauben gar nicht, wie schnell das Kind das Tablet weggelegt und wie eifrig es dann mit mir „Stirb Langsam 3“ nachgespielt hat. Wir haben da zu Hause so einen privaten Themenpark, sie verstehen, wo wir alle relevanten Szenen nachspielen können. Und Samuel L. Jackson wurde dann halt von ihrem Kuscheltier Muffi, der Katze, dargestellt und von mir synchronisiert.“

In der Bar „Zum halben Hoden“


Ich nicke, mache mir von Zeit zu Zeit Notizen und verzehre mein Gefüllsel, während die Tochter von Oma Inge, Oma Inge Junior, geschäftig mit einer Mückenklatsche versucht, Autogrammjäger abzuwehren und nebenbei eine lustig herumtollende Familie von Wolfsspinnen platt zu schlagen. Bruce Willis lehnt sich zurück, zeigt erneut ein breites Grinsen und auch, dass sein rechter Schneidezahn zu acht Neunteln von einem Beilagensalatblatt verdeckt wird. „Haben Sie noch Fragen, Cornelius? Oder sollen wir hier um die Ecke noch mitkommen in meine Lieblingsbar ‚Zum halben Hoden‘?“ Zunächst lehne ich ab, aber wer kann einem Star aus Hollywood schon solch eine Einladung abschlagen.

Im „Halben Hoden“ werden wir schon freudig von ein paar alten Freunden des Schauspielers erwartet. Schwarzlicht lässt die 80er Jahre wieder aufleben, die Bar ist aus silbernen Metallteilen konstruiert und ein Stroboskop wirft eindrucksvolle Lichteffekte an Decken und Wände. Ich tanze, ich tanze als erster, ich tanze immer weiter und denke an meine Kindheit in Brandenburg, die Arbeit im Kohletagebau, die Draisinen voller Braunkohle, die Stollen voller Mitschüler, das mitgebrachte Käsebrot verrußt und eigentlich ungenießbar, der Gestank nach dem Öl der Maschinen und dieses Dröhnen der riesigen Bagger, deren Förderkrallen wir immer wieder ausweichen mussten, wenn sie unsere heimlich gegrabenen Röhren in Sekundenschnelle zermalmten, Dir das Glück einen guten Tag schenkte, wenn Du nur einen Kameraden verlorst und nicht zwei und abends gegen 23 Uhr nach Hause kamst, nur um 3 Stunden Schlaf später wieder über Tage einzugraben.

Ich tanze, tanze, tanze, tanze auch noch als Letzter, als mir Bruce Willis nach 5 Minuten endlich auf die Schulter tippt und mich fragt, ob mir schlecht sei und mir eine Zigarette anbietet. Er habe mich beobachtet und ein ungutes Gefühl. Ob alles in Ordnung sei. Und ich falle ihm um den Hals, umarme ihn und wünsche mir, ich hätte damals in der Lausitz Bruce Willis an meiner Seite gehabt. Wer weiß, was aus uns geworden wäre? Und genau das sage ich ihm auch ins Gesicht und während er zum nächsten Grinsen ansetzt, sehe ich, dass das kleine Stückchen Salatblatt immer noch seinen Schneidezahn verdeckt und weiß in diesem Moment, dass es alles nichts geholfen hätte.